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GGL erlässt Warnung zu Event-Verträgen auf Prognosemärkten

Yara Hoffmann · Aug 25, 2026

GGL erlässt Warnung zu Event-Verträgen auf Prognosemärkten

Deutsche Glücksspielbehörde GGL mit Warnhinweis zu Prognosemärkten und Event-Wetten

Hintergrund der regulatorischen Stellungnahme

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat eine öffentliche Warnung herausgegeben, wonach die meisten Event-Verträge auf Prognosemärkten unter deutschem Recht als illegal gelten, weil sie sich auf politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ereignisse beziehen und damit außerhalb des lizenzierten Sportwettbereichs liegen, während die Behörde klarstellt, dass solche Angebote nicht lizenziert werden können und eine Teilnahme aus Deutschland heraus untersagt ist, was potenziell eine Straftat darstellt.

Beobachter stellen fest, dass die Stellungnahme auf bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen verweist, die nur bestimmte Sportwetten erlauben, während Verträge über Wahlergebnisse, Wirtschaftsdaten oder andere gesellschaftliche Entwicklungen nicht unter die Lizenzierung fallen und daher verboten bleiben, sodass Nutzer und Anbieter mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, falls sie dennoch aktiv werden.

Rechtliche Einordnung und Konsequenzen

Experten erläutern, dass das deutsche Glücksspielrecht klare Grenzen zieht und Event-Verträge auf Prognosemärkten meist nicht den Anforderungen entsprechen, die für eine Lizenz notwendig wären, da sie weder als Sportwette noch als anderes erlaubtes Format klassifiziert werden können, was bedeutet, dass jede Beteiligung aus Deutschland als Verstoß gilt und unter Umständen strafrechtlich verfolgt werden kann.

Die Behörde betont in ihrer Mitteilung, dass Anbieter solche Produkte nicht an deutsche Nutzer richten dürfen und dass Plattformen, die dennoch Zugang gewähren, mit Durchsetzungsmaßnahmen rechnen müssen, während Nutzer darauf hingewiesen werden, dass die Teilnahme an nicht lizenzierten Märkten verboten ist und keine rechtliche Absicherung besteht.

Auswirkungen auf Nutzer und Anbieter

Nutzer in Deutschland erfahren durch die Warnung, dass sie sich bei der Nutzung von Prognosemärkten für nicht-sportliche Ereignisse in einem rechtlichen Graubereich bewegen, der nun explizit als verboten eingestuft wird, sodass sie künftig auf lizenzierte Sportwettenangebote ausweichen müssen, um keine Risiken einzugehen, während Anbieter gezwungen sind, ihre Angebote für deutsche IP-Adressen zu blockieren oder komplett anzupassen, um keine Sanktionen zu riskieren.

Illustration zu regulatorischen Maßnahmen der GGL gegen nicht lizenzierte Event-Wetten

Die GGL verweist auf die gesetzliche Grundlage, wonach nur Sportwetten unter bestimmten Voraussetzungen lizenziert werden können, während alle anderen Event-Verträge ausgeschlossen bleiben, was zu einer klaren Trennung führt und Plattformen dazu veranlasst, ihre Produktpalette zu überprüfen, damit sie keine verbotenen Angebote mehr für deutsche Kunden bereithalten, und Beobachter berichten, dass bereits erste Anpassungen bei internationalen Anbietern sichtbar werden.

Reaktionen und weitere Entwicklungen

Branchenbeobachter haben festgestellt, dass die Warnung der GGL unmittelbare Auswirkungen auf bestehende Prognosemärkte zeigt, da mehrere Plattformen ihre Verfügbarkeit für deutsche Nutzer einschränken oder komplett sperren, während die Behörde weitere Durchsetzungsmaßnahmen ankündigt, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und illegale Angebote konsequent zu unterbinden.

Die Stellungnahme der GGL ist über die offizielle Website der Behörde sowie über Berichte von Gaming Intelligence zugänglich, wo Details zur rechtlichen Bewertung und zu den genauen Verbotsgründen nachzulesen sind, und Nutzer werden aufgefordert, sich ausschließlich an lizenzierte Anbieter zu wenden, um rechtliche Risiken zu vermeiden.

Zusammenfassung der regulatorischen Position

Zusammengefasst stellt die GGL fest, dass Event-Verträge auf Prognosemärkten, die über Sportwetten hinausgehen, nicht lizenziert werden können und daher illegal bleiben, was eine Teilnahme aus Deutschland untersagt und potenziell strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann, während die Behörde ihre Aufsichtsfunktion weiterhin aktiv ausübt und Anbieter sowie Nutzer über die bestehenden Grenzen informiert.

Schlussfolgerung

Die Veröffentlichung der Warnung durch die GGL schafft Klarheit über die rechtliche Lage von Prognosemärkten in Deutschland und unterstreicht, dass nur lizenzierte Sportwetten erlaubt sind, während alle anderen Event-Verträge verboten bleiben, sodass sowohl Nutzer als auch Plattformen die neuen Hinweise beachten und entsprechend handeln müssen, um keine Verstöße zu riskieren.